Jakobsweg durch die Auvergne

Mit den Worten “Ich bin dann mal weg” verabschiedete sich Hape Kerkeling lapidar von Freunden und Familie bevor er sich auf den Jakobsweg machte. Doch schnell stellte er fest, dass es mit “0dann mal” nicht soeben getan war. Seine Erfahrungen, die er auf dem Pilgerweg machte, hielt er in dem Buch “Ich bin dann mal weg” fest. Das Buch wurde überraschend zum Erfolg und brachte dem Jakobsweg eine ganz neue Popularität unter Jung und Alt.

Jakobsweg (Quelle: flickr.com/Jule_Berlin)

Der Jakobsweg ist ein Pilgerweg, der nicht nur gläubige Christen, sondern auch Sinnsuchende auf einem langen, anstrengenden Weg zu dem angeblichen Grab Jakobs in Santiago de Compostela führt. Der Antrieb für das Vorhaben kann ganz unterschiedlich sein: Manche wollen zu Gott oder zum Glauben finden, manche einfach nur zu sich selbst und wiederum andere wollen sich selbst etwas beweisen.
Der Jakobsweg kann auf unterschiedlichen Wegen bestritten werden. Zu den bekanntesten von vier historischen Jakobswegen gehört die “Via Podiensis”. Diese Strecke beginnt in Le Puy-en-Velay in der Auvergne und endet in Saint-Jean-Pied-de-Port in den Pyrenäen. Hier beginnt der “Camino Frances”, der schließlich nach Santiago de Compostela führt. Damit ist die “Via Podiensis” ein ganzes Stückchen länger als der “Camino Frances”. Doch die Strapazen lohnen sich. Denn Pilger, die die längere Strecke wählen, werden mit der wunderschönen Landschaft der Auvergne belohnt: Die “Via Podiensis” führt über grüne, endlos scheinende Weiten, vorbei an faszinierenden Vulkanen, durch wilde Schluchten und entlang schöner Gewässer. In dieser Darstellung ist der Verlauf der Via Podiensis sichtbar.

Eine interessante Übersicht über mögliche Etappen findet man auf jakobsweg.de.
Hape Kerkeling entschied sich übrigens für den kürzeren Weg, den “Camino Frances”. Ob er wohl weiß, was er verpasst hat? Gibt es vielleicht Leser unter euch, die mutig genug waren,  die “Via Podiensis” zu wählen?

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