Kategorie ‘Anniks Volvictest’

Heilige drei Könige, heilige fünf Gläser

Fünf GläserTag 2: Also wenn ich gestern am ersten Tag des Testes was gelernt habe dann das: Zwei Liter sind gar nicht so viel wie ich dachte. Vor allem, wenn man abends ein scharfes Curry isst… Gut, ich habe auch gelernt, dass man nicht einen Liter trinken sollte, bevor man mit der Straßenbahn in die Arbeit fährt, aber das ist eine andere Geschichte.

Heute jedenfalls ist Feiertag hier in Bayern und ich habe mir ein schönes Frühstück gezaubert. Leider funktioniert es aber nicht zu sagen: “Hmmmm, und jetzt ein leckeres Glas Wasser dazu” – daher hat sich ein Glas O-Saft in meinen heutigen Flüssigkeitsbedarf eingeschlichen. Pssst, nicht verraten!

Da ich heute zu Hause arbeite, teste ich nach der Flaschenmethode von gestern (2 Flaschen rumstehen lassen, beide müssen am Abend leer sein) heute die Glasmethode: Noch vier Gläser Wasser stehen in der Küche und warten wie Schäfchen auf den Schlachter darauf, getrunken zu werden. Die zittern bestimmt jedes Mal, wenn ich an ihnen vorbeilaufe… Später dann geht’s ins Yoga, das ist normalerweise das einzig Gute, das ich meinem Körper jede Woche tue. Komme mir schon fast vor wie ein Gesundheitsstreber nach diesen zwei Tagen! Jetzt fehlt nur noch, dass ich jeden Morgen joggen gehe… Gruselig…

Lasst den Test beginnen!

Zwei Flaschen (oder drei?)

Zwei Flaschen (oder drei?)

Tag 1: Tja, so sieht es aus, das moderne Versuchskaninchen. 32 Jahre alt, Journalistin und Podcasterin aus München, und wie viele Frauen eine bekennende Zuwenigtrinkerin. Ein Glas O-Saft am Morgen, zum Essen ein Glas Wasser, eventuell noch ein bißchen Tee im Winter – das war’s. Das schlechte Gewissen nagt schon lang, aber es war nicht hartnäckig genug. Anders dagegen Carolin von Volvic: Sie  hat mich angerufen und mir einen Deal vorgeschlagen: Ich soll zwei Wochen lang jeden Tag zwei Liter Wasser trinken (natürlich Volvic, sonst wären wir ja nicht hier) und Euch in diesem Blog mitteilen, wie es sich anfühlt. Mission: Wassertrinken! Nach all der Feiertags-Völlerei gar keine schlechte Idee, dem Körper was Gutes zu tun.

Der erste Tag jedenfalls fing schonmal ungewöhnlich an. Denn während ich normalerweise Leitungswasser trinke, das ja bequem “geliefert” wird, bin ich heute zum Getränkemarkt nebenan gesaust und habe meine Beute in den dritten Stock (ohne Lift) geschleppt. Morgen ist Feiertag, also hab ich gleich vier Flaschen geholt. Erkenntnis eins: Wassertrinken macht Muckis, ohne Zweifel. Gut für die Kondition!

Jetzt frage ich mich, wie ich das Wasser trinken soll. Nein, ich weiß schon, Mund auf, Wasser rein, runterschlucken und so. Aber ich meine: Alles auf einmal, damit ich es hinter mir habe für heute? Oder brav ein Gläschen nach dem anderen, über den Tag verteilt? Ich denke an die Mädels, über die ich mich gerne lustig mache: Die, die immer eine Flasche Wasser dabei haben, ob in der U-Bahn oder in der Uni, am Arbeitsplatz oder beim Yoga. Vielleicht werde ich jetzt auch eine von ihnen… Ihr werdet es erfahren. Ebenso, ob das Wasser nun nach Lava schmeckt oder nicht – kommt immerhin aus einem Vulkan. Und was Puzzolan ist. Fragen über Fragen… Bis morgen!