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Durchsichtig und nass – das trifft wohl auf jedes Wasser zu. Das war es dann aber auch schon. Denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Es gibt in Deutschland insgesamt fünf verschiedene Wassersorten. Das riesige Angebot dürfte jedem aus dem Supermarkt bekannt sein. Doch was ist eigentlich natürliches Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser und Co.? Und in welchen Punkten unterscheiden sich die Wassersorten? Hier eine kleine Übersicht:
Natürliches Mineralwasser unterliegt sehr strengen Kontrollen. Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, welches nur mit amtlicher Anerkennung eine Zulassung für den Markt bekommt. So wird gesichert, dass das Wasser aus natürlichen, unterirdischen Quellen stammt und direkt und nur dort abgefüllt wird. Auch die hervorragende Qualität wird stetig kontrolliert.
Heilwasser stammt ebenfalls aus unterirdischen Quellen. Dieses Wasser unterliegt nicht nur der allgemeinen Trinkwasserverordnung, sondern auch dem Arzneimittelgesetz. Wissenschaftler müssen die heilende Wirkung durch die beinhalteten Mineralien und Spurenelemente bestätigen, bevor sich ein Heilwasser als solches bezeichnen darf.
Quellwasser ist die dritte Wassersorte, die aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen und vor Ort abgefüllt wird. Allerdings sind die Anforderungen an Quellwasser nicht so hoch wie an Natürliches Mineralwasser und Heilwasser. Quellwasser muss lediglich der Trinkwasserverordnung gerecht werden.
Tafelwasser wird nicht durch natürliche Quellen gewonnen, sondern maschinell hergestellt. Dabei können verschiedene Wasserarten und andere Zutaten beliebig gemischt werden. Nur die Grenzwerte für die Wasserqualität müssen eingehalten werden.
Trinkwasser (Leitungswasser) muss chemisch aufbereitet werden, bevor es dem Verbraucher zur Verfügung gestellt wird, weil es aus Grund- und Oberflächenwasser gemischt wird. Die chemischen Zusatzstoffe reinigen und filtern das Wasser, sodass es den Verordnungen für Trinkwasser entspricht.
Und wer hat es erkannt? Was ist Volvic für ein Wasser?