Hochspannung auf Französisch: Die Purpurnen Flüsse
Der französische Film ist bekannt für seine Meisterwerke mit hohem künstlerischem Anspruch, weniger für spannende Thriller. Eine Ausnahme bildet da der Film „Die Purpurnen Flüsse“ aus dem Jahr 2000 vom Regisseur Mathieu Kassovitz.
Die Story des Films hätte Hollywood nicht besser schreiben können: In einer abgelegenen Universitätsstadt hoch in den Alpen passiert ein grausamer Mord. Für die Ermittlungen in dem rätselhaften Fall wird Pierre Niémans, gespielt von Jean Reno, von der Pariser Kriminalpolizei extra in die kleine Stadt geschickt. Zur gleichen Zeit ermittelt zweihundert Kilometer entfernt der junge Inspektor Max Kerkerian in einem Fall wegen Grabschändung. So mysteriös die Fälle auch sind, anfangs scheinen sie keine Parallelen aufzuweisen. Bis zu dem Zeitpunkt als die Ermittlungen Kerkerian in die Universitätsstadt führen und die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere aufeinander treffen. Gemeinsam machen sie sich an die Aufklärung der Fälle.
Dem ungleichen Paar bei den Ermittlungen zuzuschauen ist nicht nur sehr unterhaltsam, sondern vor allem eines: unglaublich spannend. Mathieu Kassovitz gelingt es eine nervenzerreißende Stimmung zu erzeugen und die einzelnen Erzählstränge logisch miteinander zu verknüpfen. Fast bis zur letzten Sekunde fiebert man mit den Protagonisten mit und versucht hinter das Rätsel der geheimnisvollen Morde zu kommen.
Der Film erhält von mir persönlich das Prädikat spannender, sehenswerter und doch irgendwie französisch- geistreicher Film. Besonders lohnt sich die DVD in der 2-Disc-Version. Auf der zweiten Zusatz-DVD erklärt Regisseur Mathieu Kassovitz einige Hintergründe zum Film.
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15.Dezember.2010 14:52 Uhr |



Ein alter Mann begegnet einem jungen Mädchen – und entdeckt dadurch das Leben neu. Das ist kurz zusammengefasst die Geschichte des französischen Films