8 Frauen – und ein toter Mann
Wer bei dem Titel „8 Frauen“ denkt, der Film ist nichts für Männer, irrt. In diesem fulminanten Film von 2002 verbindet der Regisseur François Ozon virtuos die verschiedensten Genres wie Komödie, Musical und Krimi. Schon die Besetzungsliste ist sensationell. In diesem Film versammelt sich die Elite der französischen Schauspielerinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte, allen voran Catherine Deneuve und Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bis hin zu Jungstars wie Virginie Ledoyen und Ludivine Sagnier. Die acht Leinwandgrößen spielen in diesem Film aber nicht nur, sondern singen jede jeweils eine eigene Musiknummer.
Die Story ist schnell erzählt, aber deshalb nicht weniger komplex. Frankreich in den 50er Jahren. Zu Weihnachten trifft sich eine Großfamilie, genauer gesagt 8 Frauen und ein Mann, in einem malerisch eingeschneiten Landhaus. Doch schon bereits am nächsten Morgen ist die Idylle dahin: Der Mann des Hauses liegt mit Messer im Rücken tot im Bett. Jede der Frauen macht sich verdächtig, alle haben ein Motiv. Es entsteht ein munteres Spiel aus gegenseitigen Beschuldigungen. Die Fassade beginnt zu bröckeln und die dunkelsten Geheimnisse der acht Frauen kommen ans Tageslicht. Doch mit der Auflösung des Falles hat keiner gerechnet…
Wer diesen Film gesehen hat, weiß, warum er mit diversen Preisen überschüttet wurde. Die originelle und einfallsreiche Kombination von Unterhaltungskino und Kunstfilm bietet eine Vielzahl an magischen Momenten. Ein absolutes Muss für Cineasten!
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14.Januar.2010 16:00 Uhr |