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Frankreich im Ohr – mit französischen Chansons

Ach, ich liebe Frankreich. Doch leider kann ich nicht das ganze Jahr in diesem wunderschönen Land verbringen. Wenn mich die Sehnsucht dann doch einmal zu sehr packt, fange ich an, französische Chansons zu hören. Die melodischen Lieder bringen zumindest ein wenig Frankreich in meine heimischen vier Wände.

Bei Chansons gefällt mir besonders die starke Konzentration auf den Text. Dabei behandeln Chansons eine Vielzahl von Themen. Neben politischen Themen berichten Chanson auch von komischen Situationen, von der Liebe oder manchmal auch nur vom Alltag. Die musikalische Gestaltung ist stark textabhängig. So können Sprechgesang oder auch komplett gesprochene Texte im Wechsel mit gesungenen Passagen vorkommen. Das Tempo kann stark variieren, manchmal sogar von Zeile zu Zeile. Weil der Text im Vordergrund stehen soll, sind die Melodien meist einfach und eingängig.

Chansons sind ungefähr im 16. Jahrhundert entstanden. Zu Zeiten des absolutistischen Frankreichs trug das Singen von Chansons stark zur Gemeinschaftsbildung bei. Ab dem 18. Jahrhundert gehörten Chansons wie selbstverständlich zur französischen Opéra comique. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Chansons auch international als Schlager- und Kabarettlied immer bekannter und beliebter. Mit den technischen Neuerungen im 20. Jahrhundert wurden Chansons mehr und mehr unabhängig vom Aufführungsort. Endlich konnte man sich auch zuhause zurücklehnen und entspannt den Chansons lauschen.

Was ist mit euch? Mögt ihr Chansons? Wer sind eure Lieblingskünstler?

französische Chansons

Bildquelle: flickr, Valentin.Ottone (nach den creative commons Lizenzen)

Helmut Fritz: Ein Deutscher in Frankreich?

Ein bisschen Frankreich in Deutschland und ein bisschen Deutschland in Frankreich? Im Falle von Volvic von mag das stimmen. Seit Jahren gelangt bereits mit Volvic ein Hauch aus der französischen Auvergne nach Deutschland. Andersrum stimmt es weniger. Mit Helmut Fritz hat nur augenscheinlich ein deutscher Künstler in der französischen Musikkultur Fuß gefasst.

Mit seinem provokanten Song „Ça m’énerve“ („Das nervt mich“) stürmt er mit gnadenlos deutschem Akzent und einer unverhohlenen Kritik an der Pariser Schickeria die französischen Charts. Dabei hält er konsequent die Fassade des geheimnisvollen, deutschen Dandys aufrecht, inklusive karierten Anzügen, goldenen Schuhen und der getönten Brille. Doch all das ist nur Teil einer perfekt inszenierten Kunstfigur, hinter der der erfolgreiche DJ Laurent Conrad und der bis dato unbekannte Sänger Eric Greff stecken.

Doch anstatt ärgerlich zu reagieren, ist die französische Musik-Szene von Helmut Fritz begeistert. Der Unsympath ist längst zu einer Kultfigur geworden. Seine sarkastischen Texte über die oberflächliche Welt und das verschwenderische Leben der Schönen und Reichen trifft er zu Zeiten von Wirtschaftskrise und neuer Klassenunterschiede den Nerv einer ganzen Generation.

Und ob nun Deutscher oder nicht, so leistet auch Helmut Fritz seinen Beitrag für die deutsch-französische Freundschaft.

Die Musik – jetzt als Download!

Endlich haben wir es geschafft – die Musik nun auch als Download. Einfach auf den Link klicken und der Download beginnt. Auf meinem Handy ist die Musik schon als Klingelton installiert – kein unangenehmes Handyklingeln sondern einfach eine schöne, ruhige Musik bei der man sich über jeden Anruf freut.

Da manche meinen Kommentar wohl übersehen haben, kommen hier noch mal die wichtigsten Infos zur Musik: Die Musik wurde speziell passend zu dem Volvic Werbespot von Christian Schneider-Satyr von Pearl komponiert. Die Sängerin heißt KAT. Alle Infos zu Ihr findet Ihr unter http://www.katspage.de.

Kat - die Sängerin des Werbespots

Kat - die Sängerin des Werbespots

Viel Spaß mit der Musik.

Liebe Grüße

Carolin

Update: Die Download-Funktion ist leider nicht mehr verfügbar.

Musik des Volvic Werbespots

Noch einmal für alle Fans der Musik des Volvic Werbespots – die Musik als Audiostream zum anhören.

Des Weiteren hätten wir die Möglichkeit die Musik als MP3 zum Download zur Verfügung zu stellen. Ihr könntet das MP3 dann beispielsweise als Handyklingelton verwenden. Da dies jedoch mit zusätzlichen Kosten durch den Buyout der Rechte verbunden ist, würden wir gerne erst einmal Eure Meinung erfahren – seid Ihr daran interessiert die Musik beispielsweise als Handyklingelton zu verwenden?

Ich bin auf Euer Feedback gespannt.