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Wasser sparen – Geld sparen

Möchte nicht jeder gerne etwas mehr sparen und am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie haben? Eine absolute Kostenfalle, die einem so gar nicht bewusst ist, ist Leitungswasser. Wasser hat seinen stolzen Preis, besonders hier in Deutschland. Durchschnittlich zahlt man in Deutschland 1,90 Euro für einen Kubikmeter Wasser und somit im Vergleich zu anderen Ländern deutlich mehr. Nicht umsonst wird Wasser auch das blaue Gold genannt. Wer also hier spart, der spart richtig.

Denn für jedes Mal Wasserhahn aufdrehen bezahlt man nicht nur die Kosten für das Frischwasser, sondern auch noch zusätzliche Kosten für das Abwasser. Besonders teuer wird es beim Warmwasser. Dann fallen auch noch Kosten für Energiequellen wie Strom, Gas oder Öl an, die für die Erwärmung des Wassers benötigt werden.

Wasser, vor allem Warmwasser, kann man im Alltag fast überall sparen: kürzer duschen, nur volle Wasch- und Spülmaschinen anstellen und Wasser niemals laufen lassen, sondern immer direkt ausstellen. Das ein bewusster Umgang mit Wasser eine besonders effektive Art ist Geld zu sparen, zeigt eine einfache Rechnung: Alleine durch die Anschaffung eines Sparduschkopfs lassen sich fast einhundert Euro jährlich sparen – ohne auch nur auf eine Annehmlichkeit verzichten zu müssen. Damit ist das Sparpotential beim Wasser unschlagbar. Auf das Jahr gerechnet kann man so ziemlich einfach einige hundert Euro sparen.

Virtuelles Wasser

Beim Duschen, beim Zähneputzen, beim Waschen, bei der Gartenarbeit – im Alltag versuche ich Wasser zu sparen, wo ich nur kann. Damit stehe ich in Deutschland nicht alleine da. Mit weniger als 130 Liter Haushaltswasserbedarf pro Tag sind die Deutschen Weltmeister im Wasser sparen. Doch jetzt musste ich erfahren, dass das nur einen geringen Teil des tatsächlichen Wassergebrauchs ausmacht. Denn der liegt um ein Vielfaches höher – bei mittlerweile 4.000 Liter pro Person und Tag.

Morgens meine Banane, das Gläschen Wein am Abend, mein MP-3-Player oder meine Lieblingsjeans, in all diesen Produkten versteckt sich „virtuelles Wasser“. Wasser, das auf den ersten Blick für den Endverbraucher nicht offensichtlich ist, aber bei der Produktion benötigt wird. „Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zu dessen Herstellung verwendet wird. In einer Tasse Kaffee steckt also mehr als das aufgekochte Wasser. 21.000 Liter Wasser braucht man, um ein Kilo Kaffee zu erzeugen. Für nur eine Tasse des beliebten Heißgetränks benötigt man im Durchschnitt 7 g Kaffeepulver. Das bedeutet, dass man mit der morgendlichen Tasse Kaffee schon die ersten 140 Liter Wasser verbraucht.

Mit der Berechnung des virtuellen Wassergehalts von Produkten und Dienstleistungen, dem sogenannten Wasserfußabdruck, kann man nicht nur aufzeigen, wie viel Wasser drin steckt, sondern auch die ökologische Situation der  Produktionsbedingungen bewerten und internationale Wasserbeziehungen abbilden.

Da Wasser eine so lebenswichtige, aber auch begrenzte Ressource ist, sollte man sich bewusst sein, dass mehr Wasser in unseren Produkten steckt, als man auf Anhieb vermutet. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, was man tun kann, um durch unser Konsumverhalten Wassermangel und Wasserverschmutzung in anderen Ländern dieser Welt entgegenzuwirken und eine nachhaltige Nutzung der weltweiten Wasserressourcen sicher zu stellen.

Junge Forscher gegen Wassermangel

Wassermangel ist ein Problem, von dem wir alle wissen. Die meisten machen sich auch ihre Gedanken und stellen ihre Gewohnheiten um, um Wasser zu sparen. Das ist prima.

Ein kleiner Kreis junger Daniel Düsentriebe hat sich dem globalen Trinkwasserproblem gestellt und sich zwei Monate lang noch intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt. Im Rahmen des Mehrwasser-Wettbewerbs “Mehr Wasser aus Meerwasser” der Technischen Universität München überlegten sich in 14 Teams Schüler und Studenten innovative Lösungswege gegen den globalen Wassermangel. Durch die Entsalzung von Meerwasser soll sauberes Trinkwasser für alle geschaffen werden.

Dazu entwickelten die Teams energieautarke Kleinanlagen zur Meerwasserentsalzung. Diese Anlagen sollen ohne Zufuhr fossiler Energie kostengünstig und mit geringem Aufwand möglichst viel Trinkwasser in guter Qualität liefern. Solche Kleinanlagen sollen in Zukunft vor allem in Entwicklungsländern eine Alternative zu teuren und energieintensiven Großanlagen darstellen.

Im Finale am 1. August 2009 wurden nicht nur die stolzen Gewinner gekürt, sondern auch eine breite Öffentlichkeit durch das einzigartige Event für das Thema des steigenden Wassermangels sensibilisiert. Folgende Teams überzeugten mit ihrem Erfindungsreichtum:

1.Platz:
Team “Konzentrix” von der Technikerschule Allgäu

Ihr Konzept: eine Energieversorgung durch Solar Concentrating

2.Platz:
Team “Turbine” von der Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn

Ihr Konzept: eine Destillationsanlage mit Feuchtluftdestillation, die durch Solar Concentrating mit Energie versorgt wird.

3.Platz:
Team “Nebelhorn” von der Technikerschule Allgäu

Ihr Konzept: eine Energieversorgung durch Solar Concentrating

Wir von Volvic gratulieren ganz herzlich!

Wasser sparen bei der Gartenarbeit

Meine Rosen sind mein ganzer Stolz. Mit viel Aufwand und Pflege haben sich in einigen Jahren die kleinen Bündel aus dem Garten-Center zu prächtigen Pflanzen entwickelt. Jahr für Jahr sind aber die warmen Sommermonate die kritischste Zeit für die zarten Blüten. Denn Hitze und Trockenheit machen nicht nur meinen Rosen, sondern auch dem Rasen und all den anderen Blumen zu schaffen. Damit die Blütenpracht nicht zu sehr leidet, hilft nur noch eines: Gießen.

Aber der Umwelt zuliebe spare ich Wasser, wo ich nur kann. Das soll bei der Gartenarbeit keinesfalls anders sein. Als erstes habe ich mir schon vor ein paar Jahren eine Regentonne gekauft. So muss ich zum Gießen nicht das wertvolle Leitungswasser verwenden, sondern kann meinen Garten mit dem wässern, was die Natur uns gibt. Mittlerweile sind Regentonnen nicht mehr nur als riesige blauen Ungetümer erhältlich, sondern auch in vielen dekorativen Varianten.

Außerdem gieße ich nur morgens oder abends, weil so am wenigsten Wasser durch Verdunstung verloren geht. Dabei wässere ich nicht einfach von oben und dusche die gesamte Pflanze, sondern gieße langsam direkt im Wurzelbereich, damit die Pflanzen möglichst viel Wasser aufnehmen können. Auch regelmäßiges Harken trägt dazu bei, dass Wasser besser aufgenommen wird und nicht so schnell verdunstet.
So habe ich noch lange viel Freude an meinen Rosen – und das ganz ohne schlechtes Gewissen gegenüber unserer Natur. Über weitere Tipps, wie man Wasser bei der Gartenarbeit sparen kann, bin ich sehr dankbar.