Wie man sich bettet, so schläft man. Wasserbettenbesitzer schwören ja auf die komfortablen Liegewiesen. Doch ist das wirklich so? Ich könnte mir vorstellen, dass man da ganz schön schnell seekrank wird…
Vorurteile gegen Wasserbetten halten sich hartnäckig. Kaum einer, der kein Wasserbett besitzt, kann sich vorstellen wie es ist, in einem Wasserbett zu schlafen. Die meisten stellen sich ein Wasserbett wie ein schwankendes und wabbelndes Etwas vor, das bei jeder Bewegung hin- und her wankt. Und das soll bequem und erholsam sein?
Weil ich das so ganz und gar nicht glauben konnte, habe ich eine gute Freundin und stolze Wasserbettbesitzerin einmal ausgequetscht. Sie ist einfach rundum begeistert. Natürlich merkt sie die hohen Anschaffungskosten an, aber sie meint, dass sich das lohnt. Denn die Wassermatratzen kann man je nach persönlichen Vorlieben mit Wasser befüllen. Wer gerne festere Matratzen mag füllt einfach mehr Wasser ein, wer lieber weich gebettet ist, nimmt weniger Wasser. Außerdem kann man das Wasser temperieren. Das kann man mit einer normalen Matratze nicht machen. Im Winter kann man das Wasser zum Beispiel wärmen und im Sommer kühlen. Bester Schlafkomfort ist damit gesichert.
Als ich ihr dann immer noch nicht glauben wollte, dass ein Wasserbett ein absolutes Muss ist, hat sich mich eine Nacht Probeschlafen lassen. Und ich sage euch: EINFACH TRAUMHAFT. Ich werde jetzt definitiv für ein Wasserbett sparen…