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Junge Forscher gegen Wassermangel

Wassermangel ist ein Problem, von dem wir alle wissen. Die meisten machen sich auch ihre Gedanken und stellen ihre Gewohnheiten um, um Wasser zu sparen. Das ist prima.

Ein kleiner Kreis junger Daniel Düsentriebe hat sich dem globalen Trinkwasserproblem gestellt und sich zwei Monate lang noch intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt. Im Rahmen des Mehrwasser-Wettbewerbs “Mehr Wasser aus Meerwasser” der Technischen Universität München überlegten sich in 14 Teams Schüler und Studenten innovative Lösungswege gegen den globalen Wassermangel. Durch die Entsalzung von Meerwasser soll sauberes Trinkwasser für alle geschaffen werden.

Dazu entwickelten die Teams energieautarke Kleinanlagen zur Meerwasserentsalzung. Diese Anlagen sollen ohne Zufuhr fossiler Energie kostengünstig und mit geringem Aufwand möglichst viel Trinkwasser in guter Qualität liefern. Solche Kleinanlagen sollen in Zukunft vor allem in Entwicklungsländern eine Alternative zu teuren und energieintensiven Großanlagen darstellen.

Im Finale am 1. August 2009 wurden nicht nur die stolzen Gewinner gekürt, sondern auch eine breite Öffentlichkeit durch das einzigartige Event für das Thema des steigenden Wassermangels sensibilisiert. Folgende Teams überzeugten mit ihrem Erfindungsreichtum:

1.Platz:
Team “Konzentrix” von der Technikerschule Allgäu

Ihr Konzept: eine Energieversorgung durch Solar Concentrating

2.Platz:
Team “Turbine” von der Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn

Ihr Konzept: eine Destillationsanlage mit Feuchtluftdestillation, die durch Solar Concentrating mit Energie versorgt wird.

3.Platz:
Team “Nebelhorn” von der Technikerschule Allgäu

Ihr Konzept: eine Energieversorgung durch Solar Concentrating

Wir von Volvic gratulieren ganz herzlich!

Volvic für Unicef

Volvic und Unicef – wie passt das zusammen? Unsere Antwort: Bereits im fünften Jahr sehr gut. Denn Wasser tut nicht nur uns gut, sondern mit Wasser kann man auch Gutes tun. Dieses Thema ist uns sehr wichtig. Ab sofort erfahrt ihr unter www.volvic.de/unicef wieder alles Wichtige rund um unsere Initiative “1 Liter trinken = 10 Liter spenden” in Zusammenarbeit mit Unicef.

Außerdem könnt ihr hier in nur wenigen Minuten zum Wasser-Botschafter werden und selbst Gutes tun! Was haltet ihr von unserem sozialen Engagement? Seid ihr schon dabei? Was hält euch noch davon ab?

Wasserfest in München

Wasser ist etwas, das wir alle brauchen. Ein Thema, das uns alle betrifft – ganz egal ob Jung oder Alt. Genauso denken auch die Schüler der 11. Klasse der Rudolf Steiner Schule Gröbenzell. Seit 2004 organisieren deshalb junge Menschen – freiwillig und unentgeltlich – Jahr für Jahr ein Benefizfestival, das Wasserfest München.

Letztes Wochenende war es wieder soweit. Zwei Tage lang traten Bands aus der Region München auf dem Schulgelände auf und begeisterten sowohl Samstag als auch Sonntag über 500 Besucher. Alle Einnahmen, die durch den Verkauf von Tickets, Getränken und Essen zusammenkamen, werden guten Zwecken gespendet, die in irgendeiner Verbindung mit Wasser stehen. Der größte Teil geht dabei an ein Brunnenbauprojekt in Äthiopien der Organisation Plan Deutschland. Außerdem wird eine Schule in Ghana mit einem Teil der Einnahmen unterstützt. Diese Schule braucht dringend ein neues Dach, um auch im Regen unterrichten zu können.

Unser Wasserverbrauch ist zu hoch

Wasser ist wichtig, Wasser ist unverzichtbar, Wasser ist lebensnotwendig. Wer regelmäßig unseren Blog liest, der weiß das. Und genau deshalb stehen wir vor einem großen Problem, das – wenn wir so weitermachen – nur noch mehr zunimmt: Unser Wasserverbrauch ist viel zu hoch und die Wasserressourcen der Erde sind begrenzt. Wenn wir also nicht bald anfangen umzudenken, werden Dürren – auch in Nordeuropa – keine Seltenheit sein.

Ein neues Gutachten der EU-Umweltagentur (EEA) hat ergeben, dass im Schnitt jeder Europäer 5300 Kubikmeter Wasser pro Jahr verbraucht – also in etwa soviel Wasser wie zwei Schwimmbecken fassen können. Denn Wasser wird fast überall in unserem Alltag benötigt, ganz egal ob in der Industrie, der Landwirtschaft oder zur täglichen Dusche. Nur leider wird dabei oft viel zu verschwenderisch mit diesem kostbaren Gut umgegangen. Dieser unbedachte Umgang mit Wasserressourcen hat gravierende Auswirkungen auf die Qualität und Quantität des verbleibenden Wassers sowie auf Ökosysteme, die von diesem Wasser abhängig sind.

Um der zum Teil drohenden Wasserknappheit zu begegnen, machen die EEA-Experten mehrere Vorschläge. Die Wassernachfrage muss demnach deutlich gedrosselt, die Entnahmemengen auf ein Minimum reduziert und die Effizienz der Wassernutzung verbessert werden. Außerdem fordern sie, dass geklärte Abwässer, sogenanntes Grauwasser und gesammeltes Regenwasser stärker als bisher genutzt werden.

Aber man kann natürlich auch im Kleinen, bei sich selbst, anfangen. Was unternehmt ihr tagtäglich im Haushalt, um euren eigenen Wasserverbrauch zu mindern?

Tag der Umwelt

Am 5. Juni findet jedes Jahr aufs Neue der „Tag der Umwelt“ in Deutschland statt. Grund genug für uns, auf unser gemeinsames Engagement mit der UNESCO aufmerksam zu machen. Innerhalb dieser Zusammenarbeit fördern wir den nachhaltigen Umgang mit der Natur und setzen uns für bessere Wasserqualität in deutschen Gewässern ein.

Zum Schutz und Erhalt der Ressource Wasser unterstützt Volvic vier Wasserprojekte. Alle Projekte finden in UNESCO Biosphärenreservaten statt, also Modellregionen, in den Menschen in Einklang mit der Natur leben und wirtschaften. Gezielt endschied sich Volvic dafür, die vier Reservate „Niedersächsisches Wattenmeer“, „Niedersächsische Elbtalaue“, die „Flusslandschaft Elbe-Brandenburg“ und das nordöstlich von Dresden gelegene Reservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaften“ zu fördern, da in jedem Reservat – je nach individueller Besonderheit der Region – ein Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität und Selbstreinigungskraft geleistet wird. Doch allen Projekten ist ein höheres Ziel vorangestellt: der Schutz der Ressource Wasser für zukünftige Generationen.

Für das Jahr 2009 hat der Tat der Umwelt ein besonderes Motto: „Umweltschutz – für unsere Gesundheit“. So soll auf den Einfluss von Umweltfaktoren auf das menschliche Wohlbefinden hingewiesen und ein umweltbewussterer Umgang mit der Natur anregt werden.
Es ist uns wichtig einen Punkt zu unterstreichen: Umweltschutz zählt nämlich nicht nur am „Tag der Umwelt“, sondern an allen 365 Tagen im Jahr.

Und hier noch ein paar Eindrücke von den vier UNESCO Biosphärenreservaten:

Weltwasserforum 2009

Vom 16. bis zum 22. März fand in Istanbul das vom Weltwasserrat veranstaltete Weltwasserforum statt. Dieses beschäftigt sich mit Problemen in der Wasserversorgung und dem Wassermanagement. Hierzu kamen knapp 20.000 Delegierte aus mehr als hundert Ländern in der türkischen Metropole zusammen, um hier über aktuelle Probleme zu diskutieren. Eines der drängendsten Probleme ist die Tatsache, dass mehr als eine Milliarde Menschen keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Am letzten Veranstaltungstag, der zugleich auch Weltwassertag war, wurde von den Teilnehmern eine Abschlusserklärung verfasst, in der die Bedeutung des Wassers für die Menschen unterstrichen wurde. Konkret wurde gefordert, mehr gegen Konflikte um Wasser zu tun, gegen Überschwemmungen und Dürren vorzugehen sowie die Ressource Trinkwasser besser zu nutzen und zu verteilen.

Einigen Ländern wie Frankreich und Spanien ging dieser Appell nicht weit genug und sie forderten deshalb, Wasser als menschliches Grundrecht anzuerkennen. Um dieser Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen, verfassten 20 Staaten ein eigenes Abschlusspapier, in welchem sie Wasser als Grundrecht anerkannten. Auch viele Umweltorganisationen (z.B. WWF) kritisieren die gemeinsame Abschlusserklärung als nicht weitreichend genug.

Was meint ihr – sollte der Zugang zu Trinkwasser ein menschliches Grundrecht sein?

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,7538676,00.html
http://www.mdr.de/nachrichten/6226558.html
http://www.zeit.de/online/2009/12/wasser-welzer
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/weltwasserforum-von-durchbruch-keine-spur_aid_382984.html

Weltwassertag am 22. März 2009

Der Weltwassertag oder auch „Tag des Wassers“ findet jedes Jahr am 22. März statt. Er wurde vor 17 Jahren in einer Resolution der UN ins Leben gerufen. Ziel ist es, an diesem Tag durch konkrete Aktionen auf die große Bedeutung des Wassers hinzuweisen und dabei auch auf die Probleme unserer Zeit aufmerksam zu machen. Aktuell haben weltweit über eine Milliarde (!) Menschen zu wenig oder gar kein sauberes Trinkwasser. Häufig ist nicht Wassermangel die Ursache, sondern der fehlende Zugang zu Wasser. Um den Trinkwasserzugang zu verbessern, gibt es bereits einige Initiativen wie bspw. unsere Volvic Trinkinitiative, durch die der Brunnenbau in Äthiopien gefördert wird, oder auch Viva con Agua de Sankt Pauli, eine Plattform, die Projekte rund um das Thema „Sauberes Trinkwasser für alle Menschen“ unterstützt.

Am Weltwassertag werden alle Staaten aufgefordert, mittels konkreter Aktionen auf kritische Wasserthemen aufmerksam zu machen. Auf der Seite www.UNwater.org heißt es dazu: „Um den Weltwassertag bekannter zu machen, hat die UN alle Organisationen und Unternehmen, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben nachgehen oder etwas zum Schutz von Trinkwasser beitragen können, aufgefordert, der Öffentlichkeit den besonderen Wert von Trinkwasser zu vermitteln – sei es mit Informationsveranstaltungen oder mit Aktionen, Konzerten und Events.“

Jedes Jahr steht der Weltwassertag unter einem neuen Motto. Dieses Jahr lautet das Thema „Transboundary Water“ (grenzübergreifende Wasservorkommen). Doch was passiert konkret in Deutschland? Welche Aktionen sind euch bekannt? Nutzt gern die Kommentarfunktion, um auf Aktionen in eurem Umkreis aufmerksam zu machen!

Für das nächste Jahr jedenfalls solltet ihr euch schon einmal folgende Aktion vormerken: Eine Lichterkette rund um den Bodensee am Weltwassertag 2010.

Weitere Informationen zum diesjährigen Weltwassertag:

Offizielle Website des Weltwassertages: http://www.unwater.org/worldwaterday

Deutsche UNESCO Website zum Weltwassertag 2009 und zur Wasserdekade: http://www.unesco.de/wasserdekade.html?&L=0