Biosphärenreservat Elbe-Brandeburg - Der Auenwald unser Wasserspeicher
Die Elbe ist der drittgrößte Strom in Deutschland und einer der letzten naturnahen Flüsse Europas. Der Flusslauf wird umrahmt von den größten zusammenhängenden Auenwäldern Mitteleuropas, die einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tiere bilden.
Die Flusslandschaft Elbe wurde 1979 von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate aufgenommen. Das Gebiet umfasst den Lauf der Elbe in fünf Bundesländern mit einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften. Die brandenburgische Teilregion ist rund 53.000 Hektar groß und reicht über 70 Elbkilometer - von der Grenze Sachsen-Anhalts bis nach Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Problem. Und die Lösung
Das prägende Element der Elbtalaue ist das Wasser. Die Wälder aber konnten lange Zeit nur begrenzte Wassermengen speichern, was insgesamt die Wasserqualität beeinträchtigte und Wassermangel, aber auch Hochwassersituationen verstärkte. Grund für dieses Ungleichgewicht ist ein bislang unzureichendes Wassermanagement. Hier setzte unsere Arbeit mit der UNESCO an: Durch Wasserregulierung sollten die Wasserspeicher- und Filterfunktion der Waldgebiete wiederhergestellt werden. Das wurde über die Errichtung eines sogenannten „Vorfluters“ geschafft - ein künstlich angelegtes Gewässer, über das z.B. Regenwasser aus der Landschaft den Wäldern zugeführt werden kann.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Forst- und Wasserbehörden, mit lokalen Akteuren wie dem Privatwaldbesitzer Albrecht Graf von Wilamowitz-Möllendorf (r.i.B) und der ortsansässigen Bevölkerung.
Heute ist unser Ziel erreicht: Das Wasser bleibt im Wald!

Wasser in der Landschaft zu halten, ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dessen Folgen eines unserer größten Ziele. Wasser schafft die Voraussetzung für den Anbau gesunder Lebensmittel, sorgt aber auch für die
Produktion von Sauerstoff - hier bei uns an der Elbe durch den Bestand und die Entwicklung von Auenwäldern. Es ist ein wichtiger Beitrag von Volvic und der UNESCO, den Wasserrückhalt in der Flusslandschaft Elbe durch ein konkretes Projekt zu unterstützten. Dieses Engagement ermöglicht uns, tatsächlich etwas im Kontext Klimawandel zu tun. Wenn große Unternehmen mit ihrem bekannten Namen für die Stabilisierung ökologischer Gleichgewichte eintreten, ist das sehr wirkungsvoll - auch für die Sensibilisierung der Verbraucher. Verantwortung für die natürlichen Ressourcen zu übernehmen ist nicht selbstverständlich, aber dringend geboten. Deshalb freue ich mich über dieses beispielgebende Projekt und bedanke mich bei den Förderern und meinen Partnern in der Region sehr herzlich.

