Brunnen für mehr Bildung
Wie Wasser Perspektiven schafft
Der weite Weg zum Brunnen
66% der Äthiopier - vor allem Frauen - sind Analphabeten. Das hat indirekt seine Ursache im Trinkwassermangel des Landes. Mehr als zwei Drittel der Menschen in Äthiopien nämlich müssen kilometerweit laufen, um sich und ihre Familien überhaupt mit Trinkwasser zu versorgen. Traditionell kommt diese Aufgabe in Ländern wie Äthiopien den Mädchen und jungen Frauen zu. Viele von ihnen laufen täglich weite Strecken mit schweren Gefäßen durch die Hitze. Für Schulbesuch, Familie oder bezahlte Arbeit bleibt da kaum noch Zeit und Kraft.
Wer Wasser hat, dem bleibt Zeit zum Lernen
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist für den einzelnen Menschen also nicht nur lebensnotwendig - sie ist auch die Grundlage für jede Form von Entwicklungshilfe. Die Volvic-Initiative „1 Liter trinken – 10 Liter spenden“ schafft diese Grundlage mit dem Bau neuer Brunnen. Unser Film zeigt, wie sauberes Trinkwasser aus einem Brunnen in nächster Nähe die Lebensbedingungen der Menschen zum Guten verändert: Die Versorgung wird erleichtert und die Hygiene verbessert. Dadurch kann Krankheiten vorgebeugt und die Sterblichkeitsrate gesenkt werden. Schließlich bleibt den Menschen auch mehr Zeit, um etwas für sich zu tun, eine Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Und wer Zugang zu Bildung hat, gewinnt neue Perspektiven für das eigene Leben und eine bessere Zukunft.
Sehen Sie hier unseren Film, in dem Markus Lanz einmal versucht, für eine Familie Wasser zu holen...
