Das natürliche Mineralwasser Volvic stammt aus dem Herzen der Vulkanlandschaft der Auvergne. Seine Quelle „Clairvic“ entspringt in der „Chaîne des Puys“, einer Kette von vulkanischen Bergen im französischen Zentralmassiv. Hier liegt das Herz eines der größten (3.950 km²) und ältesten Naturparks Europas. Im südlichen Teil zu 51 % von Wäldern und im Norden und Osten zu 43 % von Heideland bedeckt, ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Auch große Ortschaften, intensive Landwirtschaft oder Schwerindustrie sind nach wie vor nicht zu finden.
Diese Voraussetzungen und mehr als 4000 Hektar Wald und Heide schützen das Wasser von Volvic ganz natürlich vor jeder Verschmutzung. Um dieses sensible Ökosystem auch für kommende Generationen zu erhalten, haben wir das Umweltkomitee CEPIV (Comité Environnement pour la Protection del l'Impluvium de l'eau de Volvic) ins Leben gerufen. Es überwacht in enger Zusammenarbeit mit den Behörden den Umweltschutz im Wassersammelgebiet der Quelle.
Geformt wurde die Landschaft der Auvergne vor dreißig Millionen Jahren von Feuer und Wasser, von Vulkanen und Flüssen. Hier findet man neben Kegelvulkanen auch Schild- und Projektionsvulkane (strombolien Typ). Ein typischer Kegelvulkan erhält seine Form von schnell erkaltender, dickflüssiger Lava, die sich auf der zuvor abgekühlten Lava des letzten Ausbruchs ablagert und so die charakteristische Kegelform herausbildet. Schildvulkane hingegen sind relativ flach, da diese aus dünnflüssiger Lava entstehen. Noch bevor die Lava abkühlt, fließt sie schnell an den Seiten des Vulkans herunter – darum die relativ flache Form.
Die rund 43 Kilometer lange, aber nur 3-4 Kilometer breite Vulkankette des Chaîne des Puys ist einer der jüngsten, aber auch am besten erhaltenen Vulkankomplexe des kontinentalen Europas.
Der wohl älteste, bekannteste und am besten untersuchte Vulkan des Chaîne des Puys ist zweifellos der Puy de Dome mit seinen 1.465m. Beim Anblick der mit grünen Wiesen bedeckten Riesen, fällt es schwer zu glauben, dass die Vulkane der Auvergne einmal aktiv waren. Aber keine Sorge: Es handelt sich um sogenannte „One-Shot-Vulkane“, die schon seit 7000 Jahren keine Aktivität mehr aufweisen und auch zukünftig im Tiefschlaf bleiben werden.
Mit rund 450 Vulkanen verfügt die Region über die größte Konzentration an erloschenen Vulkanen in Europa. Das Vulkangestein kann hohe Mengen an Niederschlag aufnehmen und liefert dank seines natürlichen Filters ein besonders hochwertiges Wasser.