Die vom Feuer geformte Auvergne ist eine einzige große geologische Ausstellung unter freiem Himmel. Das französische Zentralmassiv besteht aus vier beeindruckenden Regionen: der Bergkette Chaîne des Puys, die Monts Dore, die Monts du Cantal und das vulkanische Velay.
Hier findet man neben Kegelvulkanen auch Schild- und Projektionsvulkane (strombolien Typ). Ein typischer Kegelvulkan ist aufgrund von schnell erkaltender, dickflüssiger Lava, die sich auf der zuvor abgekühlten Lava des letzten Ausbruchs ablagert, kegelförmig (daher auch der Name). Schildvulkane hingegen sind relativ flach, da diese aus dünnflüssiger Lava entstehen. Die Lava fließt schnell an den Seiten des Vulkans runter bevor sie abkühlt, daher bleibt seine Form relativ flach. Mehr zu den Arten der Vulkane finden Sie hier.
Alle Regionen gehören mit ihren endlosen grünen Flächen auch zum regionalen Naturpark „Parc des Volcans“.
Die rund 43 Kilometer lange, aber nur 3-4 Kilometer breite Vulkankette des Chaîne des Puys ist einer der jüngsten, aber auch am besten erhaltenen Vulkankomplexe des kontinentalen Europas. Der wohl älteste, bekannteste und am besten untersuchte Vulkan des Chaîne des Puys ist zweifellos der Puy de Dome mit seinen 1.465m.
Erst im 18. Jahrhundert
erkannte man die vulkane
Erst im 18. Jahrhundert erkannte Jean-Etienne Guettard, ein angesehener Geologe, während einer Wanderung dass es sich um Vulkane handelt. Vorher dachte man, die Römer hätten hier Befestigungen hinterlassen. Daraufhin, wurde Etienne Guettard ein Liebhaber der vulkanischen Landschaft in der Auvergne und veröffentlichte ein Schreiben über die Vulkane « Mémoires de l’Académie Royale de Sciences » (1756).
Eine Legende besagt, dass Gott, erbost von Luzifer und dessen Anhänger Stolz, diese in die Hölle verbannt hat. Nachdem Gott den Mann erschaffen hatte, legte sich Gottes Zorn und er erlaubte den Teufeln Löcher in die Erde zu bohren um frische Luft zu atmen und den Himmel zu sehen. Nach einiger Zeit jedoch haben Luzifer und seine Anhänger
ohne Gottes Erlaubnis überall auf der Erdoberfläche Löcher gegraben - dies sind die heutigen Vulkane Erneut erbost schickte Gott Regen auf die Erde um das Feuer zu löschen. Überreste von diesem Regen können heute noch gefunden werden … als Seen in der Auvergne.
Volvic erhielt seinen Namen aufgrund der
Ortschaft an der Quelle
Die Legende der vulkanischen Namensgebung Volvic erhielt seinen Namen aufgrund zu der Nähe der Ortschaft an der Quelle des Volvic Wassers. Legenden sagen, dass Volvic seinen Namen den Römern zu verdanken hat. Sie nannten den Ort „volcani vicus“ (das Dorf der Vulkane) als sie die Ähnlichkeit der französischen „Berge“ mit ihren eigenen Vulkanlandschaft in Italien erkannten. Jahrhunderte vergingen und die Menschen vergaßen, dass es sich um die naheliegenden Berge in Wirklichkeit um Vulkane handelt…
