UNSERE ZIELE: WAS WIR TUN, UM BESSER ZU WERDEN

Wir verfolgen drei übergeordnete Ziele: unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren,
Menschen überall auf der Welt den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen und uns für
den Schutz der Wasserqualität einzusetzen. Als Unternehmen sind wir sicherlich noch lange
nicht perfekt, aber wir alle arbeiten jeden Tag daran, etwas besser zu werden. Dieses Ziel
immer Blick, engagieren wir uns auf vielen Ebenen für unsere wertvolle Ressource Wasser.

 

AUS DER NATUR – FÜR DIE NATUR:
SO ENGAGIEREN WIR UNS FÜR BIOSPHÄRENRESERVATE

Wir glauben an die Kraft des Wassers – es ist unsere wichtigste Ressource und absolut lebensnotwendig.
Aufgrund dessen unterstützen wir Wasserprojekte, die Mensch und Natur zugute kommen. Seit 2008 arbeiten
wir eng mit der UNESCO zusammen, um im Rahmen des Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB)
die Wasserqualität in deutschen Biosphärenreservaten zu verbessern. Bislang wurden 22 Projekte realisiert,
um die lebenswichtige Ressource für Mensch und Natur zu schützen und die Natur durch nachhaltiges
Wirtschaften zu bewahren. Wir wollen mehr tun, als von uns erwartet wird: Unser Engagement setzt auf
langfristige Partnerschaften und zielt auf nachhaltige Erfolge. Eine Übersicht zu den von Volvic geförderten
Projekten in UNESCO Biosphärenreservaten gibt es hier.

 

WAS HEIßT EIGENTLICH UNESCO-BIOSPHÄRENRESERVAT?

Biosphärenreservate haben das Ziel, Landschaften zu erhalten, die über eine besondere Artenvielfalt in der Tier-
und Pflanzenwelt und über besondere Ökosysteme verfügen. Seit 1970 wählt die UNESCO im Rahmen
des Programms „Mensch und Biosphäre“ auf der ganzen Welt einzigartige Regionen aus, die besonderen Schutz
brauchen und als Vorreiter für ein zukunftsfähiges Leben dienen. In den Biosphärenreservaten werden dann
langfristig Formen der Bewirtschaftung gefördert, die soziokulturell und ökologisch nachhaltig sind. Die Umwelt
wird erforscht, um Erkenntnisse für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu
gewinnen. Ob Kinder, Jugendliche, Bauern, Förster oder Politiker – alle Gruppen werden in die Projektgestaltung
eingebunden und in Schulungen weitergebildet.

Für uns ist es ein besonderes Anliegen, etwas für die Wasserqualität in Deutschland zu tun. Biosphärenreservate
und die Zusammenarbeit mit der UNESCO geben uns die Möglichkeit dazu. In Deutschland gibt es 16
Biosphärenreservate, diese repräsentieren wichtige deutsche Lebensräume und Landschaften.

„669 UNESCO Biosphärenreservate weltweit zeigen, was es in einer bestimmten Region heißen kann, tatsächlich
nachhaltig zu leben. Nachhaltig zu leben bedeutet, dass die Natur und ihre Ressourcen bewahrt werden und
dass zugleich Menschen gut zusammenleben und ein faires Einkommen haben. Nachhaltige Lösungen werden
in Brasilien anders aussehen als in Kenia oder in Deutschland. Die Biosphärenreservate sind die ‚Labore‘, wo man
solche Praxiserfahrungen sammeln kann.“, so Dr. Lutz Möller, Stellvertretender Generalsekretär und Leiter des
Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung und Wissenschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.

 

Ein Tatort-Kommissar unterwegs im
Biosphärenreservat Spreewald

Was ein Biosphärenreservat ist, hat sich auch Schauspieler Fahri Yardim gefragt:
„Ich habe das Wort „Biosphärenreservat“ schon mal gehört und diese Eule auf dem Schild gesehen,
aber mal ganz ehrlich – ich habe keinen Plan, was ein Biosphärenreservat wirklich ist“. Zusammen
mit Arnulf Weingardt, Umweltschützer im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald, machte er sich
deshalb auf, um mehr darüber zu erfahren.
Der Film zeigt, welche Einsichten er dabei gewinnen konnte und was er über
das UNESCO-Biosphärenreservat im Spreewald gelernt hat.

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Der Spreewald, eine knapp 100 km südöstlich von Berlin gelegene, parkähnliche Auenlandschaft, bietet Lebensraum für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.
Mehr über unser Projekt erfahren Sie hier.

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Das rund 53.00 ha große Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg ist geprägt von weitläufigen Wiesen, Weiden, Mooren
und Binnendünen.
Mehr über unser Projekt erfahren Sie hier

BIOSPHÄRENRESERVAT SPREEWALD

DAS PROBLEM

Schlepzig ist eine der ältesten Gemeinden Brandenburgs und liegt inmitten der
sumpfigen Landschaft des Spreewalds. Der Schlepziger Luchteich hat eine spannende
Geschichte: Ursprünglich war er ein Moor, das sich nach der letzten Eiszeit vor ca. 10.000
Jahren in einer ehemaligen Schmelzwasser-Rinne gebildet hat. Viele Jahrtausende
konnte das Moor in Ruhe wachsen – bis Ende der 1960er Jahre der wertvolle Torf
abgebaut wurde, um andernorts nährstoffärmeren Boden damit anzureichern. Infolge
des Torfabbaus entstand ein Tümpel, der Gefahr lief, zuzuwachsen.

DIE LÖSUNG

Um dies zu vermeiden, gestalteten wir in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat
Spreewald ein vielfältiges Biotop. Die Wasserfläche des Teichs wurde vergrößert und
die Ufervegetation neu gestaltet. Infolge der Entfernung unerwünschter Vegetation
erreichen nun wieder Sonnenstrahlen das Wasser, sodass Unterwasserpflanzen besser
wachsen und Sauerstoff im Wasser produzieren können. Dies erhöht die Wasserqualität
sowie die Lebensbedingungen für Fische, Amphibien und Vogelarten wie Weißstorch,
Pirol und Teichhuhn.
Der Natur-Erlebnis-Teich soll sowohl die Artenvielfalt erhalten, als auch Lernort für
Kinder und Jugendliche sein. Aus diesem Grund wurde ein Erlebnispfad eingerichtet,
auf dem Kinder der naheliegenden Tagesstätte und Schüler umliegender Schulen die
ortstypischen Pflanzen und Tiere am und im Gewässer anschaulich und altersgerecht
kennenlernen können.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem
Biosphärenreservat Spreewald, dem NABU, der Deutschen UNESCO Kommission, der
Gemeinde Schlepzig und dem Landkreis Dahme-Spreewald.

Das sagt der Leiter des Biosphärenreservats
Spreewald zu unserem Projekt

“Der Schutz und Erhalt der Ressource
Wasser ist für uns alle von besonderer
Bedeutung, genauso wie ein nachhaltiges
Zusammenleben von Mensch und Natur.”

Eugen Nowak: „Nur wenn wir mit der Natur leben und sie verstehen, können wir gute
Voraussetzungen für die kommenden Generationen schaffen.
Die pädagogische Vermittlung eines bewussten Umgangs mit der Natur wird
insbesondere für Kinder immer wichtiger. Durch den wertvollen Beitrag von Volvic
und der UNESCO konnten wir in Schlepzig einen Lernort für nachhaltige Entwicklung
schaffen, der es Kindern ermöglicht, die Artenvielfalt am und im Gewässer anschaulich
und altersgerecht kennenzulernen. Auf diesem Weg, hin zu einer Sensibilisierung
für Wasserqualität, ist es für uns eine große Unterstützung, wenn sich namenhafte
Unternehmen für solche Projekte zum Schutz von Wasserqualität einsetzen.
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei allen Partnern und freiwilligen Helfern
bedanken, die uns so tatkräftig dabei unterstützt haben, dieses Projekt zu realisieren.“

 

BIOSPHÄRENRESERVAT ELBE BRANDENBURG

Die Elbe ist der drittgrößte Strom in Deutschland und einer der letzten naturnahen
Flüsse Europas. Der Flusslauf wird umrahmt von den größten zusammenhängenden
Auenwäldern Mitteleuropas, die einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tiere bilden.
Das Gebiet umfasst den Lauf der Elbe in fünf Bundesländern mit einzigartigen Natur-
und Kulturlandschaften.

DAS PROBLEM

Wasser ist das prägende Element in der Elbtalaue. Da die Wälder jedoch lange Zeit nur
begrenzte Wassermengen speichern konnten, beeinträchtigte dies die Wasserqualität
negativ; Wassermangel und Hochwassersituationen waren die Folgen.

Die Lösung

Hier setzte unsere Arbeit mit der UNESCO an: Ziel war es, durch Wasserregulierung die
Wasserspeicher- und Filterfunktion der Waldgebiete wieder herzustellen. Dies konnte
mittels der Errichtung eines sogenannten „Vorfluters“ erreicht werden – ein künstlich
angelegtes Gewässer, über welches den Wäldern z.B. Regenwasser aus der Landschaft
zugeführt werden kann.

Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Forst-
und Wasserbehörden, mit lokalen Akteuren wie dem Privatwaldbesitzer Albrecht Graf
von Wilamowitz-Möllendorf (r.i.B) und der ortsansässigen Bevölkerung. Heute ist unser
Ziel erreicht: Das Wasser bleibt im Wald!

Das sagt die Leiterin des Biosphärenreservats Elbe-
Brandenburg Jeanette Fischer zu unserem Projekt

“Wasser in der Landschaft zu halten, ist im
Zusammenhang mit dem Klimawandel und
dessen Folgen eines unserer größten Ziele.”

Jeanette Fischer: „Wasser schafft die Voraussetzung für den Anbau gesunder Lebensmittel, sorgt aber auch
für die Produktion von Sauerstoff – hier bei uns an der Elbe durch den Bestand und die Entwicklung von
Auenwäldern. Es ist ein wichtiger Beitrag von Volvic und der UNESCO, den Wasserrückhalt in der Flusslandschaft
Elbe durch ein konkretes Projekt zu unterstützten. Dieses Engagement ermöglicht uns, tatsächlich etwas im
Kontext Klimawandel zu tun. Wenn große Unternehmen mit ihrem bekannten Namen für die Stabilisierung
ökologischer Gleichgewichte eintreten, ist das sehr wirkungsvoll – auch für die Sensibilisierung der Verbraucher.
Verantwortung für die natürlichen Ressourcen zu übernehmen ist nicht selbstverständlich, aber dringend
geboten. Deshalb freue ich mich über dieses beispielgebende Projekt und bedanke mich bei den Förderern
und meinen Partnern in der Region sehr herzlich.“

 

VERANTWORTUNG ENDET NICHT AN DER BÜROTÜR

Auch Corinna Ortner, Geschäftsführerin
von Danone Waters Deutschland, ist von
dem gemeinsamen Engagement mit der
UNESCO überzeugt

 

„Mit unserem langjährigen Engagement zum Schutz von Gewässern in den deutschen UNESCO
Biosphärenreservaten folgen wir auch der Unternehmensphilosophie der Danone Gruppe, denn „Verantwortung
endet nicht an der Bürotür“. Das sagte bereits 1972 unser ehemaliger Vorstandsvorsitzender Antoine Riboud.
Soziales und ökologisches Engagement hat für uns auch außerhalb unserer Quellen einen besonderen
Stellenwert. Und Naturschutz funktioniert aus unserer Sicht dann am besten, wenn er den Menschen dabei
einbezieht, natürliche Ressourcen zu bewahren – dafür stehen die UNESCO-Biosphärenreservate.“

 

Dr. Lutz Möller, Stellvertretender
Generalsekretär und Leiter des
Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung,
Wissenschaft der Deutschen UNESCO –
Kommission e.V., zur Zusammenarbeit mit
Danone Waters Deutschland

 

„Die deutschen Biosphärenreservate zeigen, dass der oft gedankenlos benutzte Begriff ‚Nachhaltigkeit‘
einen sehr konkreten und zukunftsweisenden Inhalt hat. Biosphärenreservate haben die gleichen
Interessenskonflikte zu lösen wie alle anderen Regionen, sie sorgen aber zusammen mit der Bevölkerung
für bessere Lösungen. Nachhaltigkeit kann man nicht am Schreibtisch lösen. Dank Danone Waters konnten
in vielen konkreten Projekten mustergültige Lösungen für bessere Wasserqualität und eine moderne
Wasserbildung gefunden werden, die tausenden von Menschen zugutekommen.“

 

Weitere Informationen zu Unesco und dem MAB-Programm findest Du hier.