Laut UNICEF haben 2,2 Milliarden Menschen heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir sind fest davon überzeugt, dass Zugang zu sauberem Wasser, zu sanitären Einrichtungen und Hygiene ein grundlegendes Menschenrecht ist. Als großes Lebensmittelunternehmen sind wir dazu verpflichtet, einen Beitrag zu leisten, damit dieses Problem gelöst wird und Euch transparent und greifbar darüber zu informieren, was wir konkret tun.

Um in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Trinkwasser zu schaffen, müssen einkommensschwache Gemeinden gefördert werden. Dabei wollen wir durch partnerschaftlich entwickelte und nachhaltige Lösungen mithelfen. Deswegen verpflichten wir uns auch dem SDG Nummer 6 für sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen – den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

In Regionen, in denen sauberes Trinkwasser nicht zugänglich ist, ist es unsere Verantwortung, zu einer Lösung beizutragen, ohne uns daran zu bereichern oder etwas zu verdienen.

Darum wurde Danone Communities gegründet, ein Risikokapitalfonds, der in neue Geschäftsmodelle und -ideen investiert, die sowohl die Armut bekämpfen als auch die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln verbessern. Seit 2019 unterstützt Volvic durch die Danone Communities die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für Menschen in Ländern wie Kambodscha, Indien, Haiti, Mexiko, Bangladesch, Nigeria, Ruanda, Uganda, Kenia und Senegal. Das entspricht 1,4 Milliarden Liter sauberem Trinkwasser, von dem jährlich 5 Millionen Menschen profitieren und das bedeutet, dass jeder Liter Volvic, den du trinkst, dazu beiträgt, einen anderen Menschen mit einem Liter sicherem Trinkwasser zu versorgen.

Außerdem unterstützen wir seit 2006 UNICEF. Gemeinsam konnten wir 57 Wasserstellen in Niger und Äthiopien bauen und renovieren, 215 Schulen und Gesundheitszentren mit sanitären Einrichtungen ausstatten, sodass knapp 500.000 Menschen von unserer Zusammenarbeit mit UNICEF profitiert haben. Und es geht weiter!
Bild: Sandro Di Carlo Darsa

Was ist mit Danone Communities gemeint?

Danone Communities ist ein Risikokapitalfonds, der in neue Geschäftsmodelle und -ideen, die sowohl die Armut bekämpfen als auch die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln verbessern, investiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung der Unterernährung und der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser. Die Projekte stammen meist aus Bereichen, in denen wir neben finanziellen Mitteln auch pro bono das Fachwissen der Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen einbringen können.

Eine gute Wasserversorgung ist unerlässlich für die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein. Wir als Danone ziehen keinen finanziellen Mehrwert aus dem Fonds. Wir sind der Überzeugung, dass es unsere Pflicht als Lebensmittelunternehmen ist, uns für Zugang zu sauberem Trinkwasser einzusetzen.

Mehr Infos zu Danone Communities findet ihr hier.

Wie sieht diese Unterstützung durch Volvic konkret aus?

Volvic unterstützt seit 2019 durch die Danone Communities 8 Projekte in 12 Ländern, um Unterernährung zu bekämpfen und sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Einige dieser Projekte möchten wir euch hier vorstellen.

 

1001fontaines

In den Dörfern Kambodschas sammeln die meisten Menschen das Wasser, das sie trinken, aus Teichen und Flüssen. Dieses Wasser ist oft verunreinigt , was zu wasserbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Durchfall führt.

Seit 2008 unterstützen die Danone Communities ein Sozialunternehmen in Kambodscha, das von der Organisation „1001fontaines pour demain“ ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, Dörfer, die keinen Zugang zur Wasserversorgung haben, mit erschwinglichem, sauberem Trinkwasser zu versorgen. So beschlossen sie, „Wasserkioske" im ländlichen Kambodscha einzurichten.

Wasserkioske für Kambodscha

Ein Wasserkiosk ist eine Mini-Anlage in einem Dorf, die Wasser aus dem Teich oder Fluss verwendet, das Wasser vor Ort aufbereitet und von einem Dorfbewohner, der als Sozialunternehmer handelt, an die anderen Dorfbewohner in der Umgebung zu einem erschwinglichen Preis verkauft. Der Preis basiert ausschließlich auf den Deckungskosten der Mini-Anlage. Der Kiosk wird auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Land errichtet und von einem Dorfbewohner verwaltet, der als Unternehmer das Wasser produziert und verkauft. Das dezentralisierte Modell ermöglicht es, dass der Preis erschwinglich bleibt.

Seit 2004 hat 1001fontaines mehr als 230 Kioske in Dörfern in ganz Kambodscha eingerichtet. Dies schafft Arbeitsplätze in abgelegenen Gebieten, in denen die Menschen Schwierigkeiten haben, Arbeit zu finden. In der Regel schafft ein Wasserkiosk-Unternehmer Arbeitsplätze für 2-3 Personen pro Dorf. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es hier.
Bild: Sandro Di Carlo Darsa

Naandi

Indien als Nation rangiert bei der Wasserqualität auf Platz 120 von 122 Ländern und hat mit 75,8 Millionen Menschen weltweit die größte Anzahl von Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Kommunale Wasser­versorgung für Indien

Naandi Community Water Services (NCWS) ist eines der größten indischen Sozialunternehmen, das 2010 gegründet wurde. Sozialunternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, auf unternehmerische Art und Weise soziale Herausforderungen zu lösen. Ein erwirtschafteter Gewinn dient allein der Ausweitung des Geschäftes. Naandi arbeitet daran, das Leben der unterversorgten Gemeinden zu verbessern, indem es ihnen auf nachhaltige Weise Zugang zu sauberem Trinkwasser verschafft. Sie tun dies durch die Einrichtung dezentralisierter, kommunaler Wasserzentren in Regionen, in denen die vorhandenen Trinkwasserquellen verunreinigt und für den Verbrauch ungeeignet sind. Bisher ist der NCWS in mehr als 640 Gemeinden in 7 Bundesstaaten Indiens aktiv und hat das Leben von über 750.000 Menschen beeinflusst. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es hier.
Bild: Sandro Di Carlo Darsa

DrinkWell

Aus geologischen Gründen ist das Wasser in Bangladesch mit extrem hohen Mengen an Arsen belastet.

Öffentliche Wasser­versorgung durch Sozial­unternehmer

Minhaj Chowdhury gründete Drinkwell, ein technologieorientiertes Sozialunternehmen, das die Wasserinfrastruktur in Bangladesch und Indien betreibt. Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit dem Wasserversorgungsunternehmen in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, hat Drinkwell bereits mehr als 200 Wasserkioske in den am dichtesten besiedelten Gebieten dieser Stadt eröffnet, wo 4 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser leben. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es hier.
Bild: Sandro Di Carlo Darsa

Impact Water

Impact Water bietet Lösungen für sicheres Trinkwasser, indem Schulen in ganz Afrika Wasseraufbereitungssysteme zu äußerst erschwinglichen Preisen geliefert, installiert und gewartet bekommen.

Sauberes Trinkwasser für Nigerias Schulen

Sie entwarfen ein billiges, benutzerfreundliches Wasseraufbereitungsgerät, das direkt an Schulen verkauft wird. Impact Water arbeitet mit 20.000 Schulen in Nigeria zusammen, wo mehr als 4 Millionen Kinder den ganzen Tag lang ihre Flaschen mit sauberem Trinkwasser nachfüllen können. Impact Water ist auch in Uganda und Kenia vertreten. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es hier.
Bild: Sandro Di Carlo Darsa

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