Volvic Essence

Verliebe Dich neu: in unser neues Volvic Essence, das natürliche
Mineralwasser Volvic mit Fruchtextrakten in Bio-Qualität – ohne Kalorien,
ohne Zucker, ohne Zusatzstoffe. Erhältlich in den drei aufregenden Sorten
Volvic Essence Zitrusfrüchte-Rosmarin, Volvic Essence Apfel-Zitrone
und Volvic Essence Minze-Gurke.

 

IM INTERVIEW MIT

HANNAH FREY

Die Food-Expertin Hannah Frey setzt auf
Clean Eating und Clean Drinking. Denn Cola
zum Salat – das macht für sie keinen Sinn.
Ein Gespräch.

"ICH GLAUBE, DASS CLEAN EATING KEIN
KURZFRISTIGER HYPE IST, SONDERN
HOFFENTLICH EINIGE JAHRZEHNTE ANHÄLT."

Auf Instagram, Facebook und in unzähligen Blogs – gerade wird überall gepostet, was an frischem, natürlichen Essen auf die Teller kommt. Bei Clean Eating dreht sich alles um eine gesunde Ernährung ohne verarbeitete Lebensmittel und raffinierten Zucker. Eine kennt sich damit besonders gut aus: Hannah Frey. Sie ist das Gesicht der deutschen Clean-Eating- Bewegung. Seit 2013 verrät die Hamburgerin auf ihrem Portal „Projekt: Gesund leben“ Tipps und jede Menge gesunde Rezeptideen für eine cleane Ernährung. Ihr Ansatz: Clean Eating geht ganz easy und süße Leckereien sind kein Tabu. Mit Erfolg: Mehr als 250.000 Menschen verfolgen monatlich ihren Blog. (Quelle: www.projekt-gesund-leben.de)

Clean Eating ist gerade ein absoluter Megatrend. Warum?
Clean Eating ist keine Diät mit Kalorienzählen, sondern eine dauerhafte Ernährungsform und Lebenseinstellung. In meinem Leben spielen Gesundheit und Ernährung eine wichtige Rolle. Deshalb fällt es mir auch leicht, beim Clean- Eating-Konzept am Ball zu bleiben. Ich beobachte, dass heute viel mehr Menschen wissen möchten, was in ihrem Essen steckt oder bereit sind, für ein gutes Körpergefühl bewusst auf Fertigprodukte zu verzichten. Große Marken ziehen mit: Sie reduzieren oder streichen Zucker aus ihren Produkten, verzichten auf Konservierungsstoffe und minimieren den Salzgehalt. Ich glaube, dass Clean Eating deshalb kein kurzfristiger Hype ist, sondern einige Jahrzehnte anhalten wird.

Ciao Kilos und Pickel?
Was passiert mit dem Körper, wenn man
langfristig clean isst?

Wenn man vorher ungesund gegessen hat, purzelt das ein oder andere Kilo. Zum einen gibt es eine klare Struktur mit mehreren kleinen Mahlzeiten – dadurch verzichtet man auf die kleinen Sünden zwischendurch. Zum anderen setzt man sich viel bewusster auseinander mit dem, was man isst. So vermeidet man Kalorienfallen.

Clean Eating heißt auch Clean Drinking. Ganz ehrlich: Welche Rolle spielen natürliche Getränke heute?
Clean Drinking ist superwichtig. Ich mache gar keinen Unterschied zwischen Essen und Trinken. Auch bei Getränken macht es Sinn, darauf zu achten, dass keine E-Nummern, Süßstoffe usw. enthalten sind. Clean Drinking als Begriff wird im englischsprachigen Raum schon viel mehr verwendet, bei uns muss er sich noch durchsetzen.

Hand aufs Herz: Wie viel Clean Drinking ist wirklich sinnvoll?
Jetzt, wo Clean Eating immer beliebter wird, beobachte ich, dass die Leute auch bewusster trinken. Denn wenn man sich gesund ernährt, aber dazu Cola trinkt, bringt das nicht so viel. In Restaurants enthält fast alles außer Wasser, Tee und Kaffee Zucker. Da ist es gar nicht so einfach, etwas zu finden.

„AUCH BEI GETRÄNKEN MACHT ES SINN, DARAUF ZU ACHTEN, DASS KEINE GESCHMACKSVERSTÄRKER UND KEIN ZUCKER ENTHALTEN SIND.“

„Clean Eating Basics“.
80 Rezepte, praktische Checklisten, Tests, Wochenpläne und vieles mehr stecken in Hannah Freys Buch

Volvic Essence kommt komplett ohne Schnickschnack aus. Wie finden Sie das?
Zu Hause schnippele ich mir frische Früchte und Kräuter in mein Wasser – das ist aber unpraktisch für unterwegs. Mir sind schon einige Flaschen ausgelaufen oder ich habe sie in der Tasche vergessen. Schließlich möchte ich kein Risiko eingehen und dann Minzestängel oder Obststückchen aus meiner Tasche fischen. Deshalb finde ich Volvic Essence praktisch. Damit habe ich mein Wasser mit Fruchtextrakten immer dabei. Und ein Blick auf die Inhaltsangaben verrät mir, dass alles in Ordnung ist. Denn für mich ist das Allerwichtigste, dass kein Zucker oder Süßstoffe enthalten sind.

In sozialen Netzwerken und auf Instagram wird Ernährung immer mehr zur Religion. Ganz ehrlich: Wie realistisch ist es, dass die Influencer und Blogger wirklich komplett auf Fast Food, Fertigprodukte und Zucker verzichten?
Von ganz vielen weiß ich, dass sie das nicht komplett durchziehen. Das schafft ja kein Mensch. Mich schreiben viele junge Frauen an und fragen, ob sie, wenn sie ihre Ernährung umstellen, nie wieder Fast Food oder Schokolade essen dürfen. Ich antworte dann, dass das auch mal in Ordnung ist. Für mich ist das Lebensqualität, im Sommer ein Eis oder ab und zu ein Stück Kuchen zu essen. Hätte ich mir das von Anfang an nicht erlaubt, dann hätte ich nach zwei Tagen wieder aufgehört.

„VIELE DENKEN, MAN MÜSSTE BEIM
CLEAN EATING AUF VIELES VERZICHTEN,
DABEI GEHT MAN EINFACH NUR
KREATIVER MIT DEM ESSEN UM.“

Mit dem Hype um gesunde Ernährung scheint auch der öffentliche Druck zuzunehmen. Manche fühlen sich direkt unwohl, wenn sie Chips oder Fleisch ohne Bio-Siegel auf das Kassenband legen und dabei beobachtet werden. Das Phänomen „Food Shaming“ – also das Bewerten von Menschen aufgrund ihrer Essgewohnheiten – wird hier aufs Einkaufen übertragen, es wird zu einer Art „Shopping Shaming“. Was halten Sie davon?
Ich kann da nur für mich selbst sprechen. Klar, die Leute achten schon darauf, was ich zu mir nehme, aber ich mache mich deswegen nicht verrückt. Ich finde, man muss sich von der Meinung anderer frei machen, sonst wird man ja wahnsinnig. Die Balance muss stimmen. Deshalb sollte man kein schlechtes Gewissen haben, wenn nicht alle Lebensmittel ein Bio-Siegel haben. Ich schreibe über gesunde Ernährung und möchte Anregungen geben, aber niemandem etwas vorschreiben. Was für einen selbst passt, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

Was den Deutschen beim Essen wichtig ist

99%

legen Wert darauf, dass ihr Essen gut schmeckt.

92%

ist es wichtig oder sehr wichtig, dass das Essen gesund ist.

49%

legen Wert auf eine schnelle und einfache Zubereitung

Quelle: BMEL-Ernährungsreport 2018 | www.bmel.de

„KLAR, DIE LEUTE ACHTEN SCHON
DARAUF, WAS ICH ZU MIR NEHME,
ABER ICH MACHE MICH DESWEGEN
NICHT VERRÜCKT.“

Nur unverarbeitete und frische Lebensmittel essen – das ist im Alltag doch kaum schaffbar. Beispielsweise, wenn man im Stress oder auf Reisen ist. Was machen Sie dann?
Beim Bäcker oder beim Frühstück im Hotel entscheide ich mich immer für die Variante, die am besten ins Clean- Eating-Konzept passt. Etwa für ein Vollkornbrötchen mit Käse oder ein veganes Brot. Wenn das nicht klappt, nehme ich einfach das, worauf ich Lust habe. Täglich benötige ich für alles nur eine Stunde. Wenn ich unterwegs bin, habe ich meist auch eine Dose mit Nüssen oder Trockenfrüchten in der Tasche.

Und im Burgerladen? Was bestellen Sie sich hier?
Da ich kein Fleisch esse, würde ich einen vegetarischen Burger wählen. Ich finde grundsätzlich, dass Essen und Genuss zusammengehören – und das kann durchaus auch bedeuten, dass ich ab und an einen Burger esse. Niemand möchte doch vor der Speisekarte sitzen und bedauern, was alles nicht „erlaubt“ ist. Aber wenn ich eine Ausnahme gemacht habe, achte ich am nächsten Tag wieder verstärkt darauf, „clean“ zu essen.